Künstler

  • AVone

    AVone

    Der New Yorker AVone, der als Sprayer begann und heute zu den etablierten zeitgenössischen Pop Art Künstlern der USA zählt, bedient sich primär urbaner Sujets.

  • Ewen Gur

    Ewen Gur

    Sein Stil ist eindeutig der Comiczeichnung zuzuordnen. Die schwarzen Linien und starken, klaren Farbflächen bergen genau die richtige Mischung zwischen Figuration und abstrakten Elementen, die Gur bewegen.

  • innerfields

    innerfields

    Murals und Fassadenkunst von Innerfields sind weltweit zu finden. Gelten Jakob Bardou, Veit Tempich und Holger Weißflog, die sich 2008 zur Künstlerkooperative innerfields zusammenschlossen, doch als anerkannte Spezialisten für die Umsetzung von Kunst-Großprojekten im öffentlichen Raum.

    Dass sie auch auf Papier brillieren, beweisen die Berliner mit ihren in speziellem Verfahren handcolorierten Siebdrucken.

  • James Rizzi

    James Rizzi

    James Rizzi

    * 5. Oktober 1950 - † 26. Dezember 2011

    Kaum ein Künstler hat die „Popular Art“ so geprägt wie James Rizzi. Ob Volkswagen New Beetle, Briefmarken für die Deutsche Post oder eine Lufthansa Boeing 757 – was immer auch James Rizzi gestaltet, wird ebenso zum populären Gesamtkunstwerk, wie die von ihm kreierten dreidimensionalen Objekte (3D-Bilder).

  • Jörg Döring

    Jörg Döring

    Jörg Dörings Kunst ist stilistisch der zeitgenössischen Pop Art zuzuschreiben, dem Genre, das auch noch heute intellektuell absorbiert, zeitlich adaptiert und neu transformiert wird. 

  • Kati Elm

    Kati Elm

    Kati Elms Kunst begegnet uns mit viel Charme und Witz. Ihre Collagen sind ein Konglomerat aus Vintage-Magazinen, Mode, Märchen und Merksätzen - old Fashion meets Zeitgeist. Gezielt und überspitzt thematisiert sie an Weltproblematiken und Alltagsängsten. Als studierte Mode-Designerin blickt Elm hinter die Kulissen des Scheins und dringt durch zum Sein. Bunt, schrill, frech findet sie immer wieder aufs Neue Bezüge zum alltäglichen Leben, dessen Sinn sie hinterfragt.

  • kurznachzehn

    kurznachzehn

    Ihre Paste ups mit nostlagischen Abbildungen von Kindern der 1950er sind im Rheinland allseits bekannt. Bereits früh interessierte sich kurznachzehn für die Urban Art Szene und bereichert seit 2011 das Straßenbild.

  • Marshal Arts

    Marshal Arts

    Kids und Helden seiner eigenen Kindheit gehören zu den bevorzugten Motiven des Hamburger Street Art Künstlers Marshal arts. Diese kleidet er in mal liebevolle, mal ironische, mal politisch-kritische Kontexte und verdichtet damit komplexe Zusammenhänge zu höchst pointierten Bildgeschichten. Eine Interaktion mit dem urbanen Umfeld ist gewollt, weswegen die Positionierung eine große Rolle spielt. Das Pseudonym Martial arts bezieht sich auf seinen persönlichen Bezug zum Kampfsport.

    Marshal Arts lebt und arbeitet in Hamburg. Seine Paste ups sind vermehrt in der Hansestadt aber auch in der ganzen Republik zu finden.

  • Meow

    Meow

    Meow ist den klassischen Weg vom Graffiti-Sprayer zum Street Artisten gegangen. Seit 2011 verschönert er so die belebten Straßen Kölns. Bevor er sich den Katzen als Hauptmotiv verschrieb, war er auch unter anderen Pseudonymen unterwegs. Neben den Parallelen des im urbanen Umfelds Umherstreunens ist die Katze als Sujet sehr facettenreich: fest im Aberglaube verankert und mit ihren neun Leben ist sie nicht zuletzt Symbol der ägyptischen Gottheit Bastet. In seiner handgesprühten Reihe der Meditations-Katzen widmet Meow sich dem Thema in zeitlosem Gewand. Seine katzenartigen Wesen haben meist menschliche Körper. So erhebt der Künstler seine Kreaturen zu nahezu menschengleichen Gestalten.

    Meow lebt und arbeitet in Köln.

  • Mister P

    Mister P

    Die Arbeiten des Franzosen Mister P haben einen explizit politischen Bezug. Er nimmt sich der klassischen Plakatkunst an, die bis heute eine Hauptrolle im medialen Wahlkampf seines Heimatlandes spielt, und persifliert diese auf ebenso eingängige wie geniale Weise. Da wird General de Gaulle, ehemaliger Präsident und Übervater der Grand Nation, mittels brutaler Comic-Bildsprache, die sich aus Messern, Totenköpfen und Kampfparolen zusammensetzt, zum verbalen Totschläger – und damit zum Antipoden des Hoffnungsträgers, den er einst selbst verkörperte. Mister P setzt dabei auf einen virtuosen Materialmix, der sich u.a. Ausschnitten und Abrissen von Tageszeitungen aus Sri Lanka bedient. Seine Collagen, Stencils und Paste-ups fokussieren das Tagesgeschehen, die mediale Kommunikation und die politische Propaganda – und sind damit eine visionäre Fortführung des sozialistischen Realismus.

    Mister P lebt und arbeitet in Lille.

  • mittenimwald

    mittenimwald

    Mittenimwald, in Norddeutschland geboren und aufgewachsen, hat als Werbegrafiker gearbeitet, bevor er freier Künstler wurde. Heute greift er in seinen Stencils klassische Reklamemechanismen auf, die er mit Punk und Tattoo-Elementen zu einem Mix aus „Sex sells“ und Revoluzzertum verbindet. Seine Bilderwelt ist der künstlerische Gegenpol zum Guerilla-Marketing der Konsumindustrie. Angefangen bei seiner Plakat-Kampagne für Armut, Hunger und Mettwurst umfasst seine Motivwahl tätowierte Urban Beauties ebenso wie totenkopfverbrämte Pop-Art-Ikonen. Furios mischt er in seinen großformatigen Stencils Kommerz mit Anarchie, Punk mit PR. Eine spannende, wichtige Position, die uns zum Nachdenken bringt. Denn immer wieder stellt mittenimwald die Frage: Wer manipuliert eigentlich wen?

    Mittenimwald lebt und arbeitet in Hamburg.

  • Peintre X

    Peintre X

    Markant, kühn und beeindruckend anders: Die Porträts des Münchener Künstlers distanzieren sich bewusst vom ästhetisierenden Kanon und setzen mit pastoser Pinselführung, harten Konturen und extrem flächigen Ausrichtungen auf das betont Plakative.

  • R.F.ART

    R.F.ART

    R.F.ART ist ein leidenschaftlicher Verfechter der klassischen Mal- und Zeichenkunst, die das Fundament für seine originellen, liebevoll ausgestalteten Bildwelten bildet. Dabei mixt und variiert der Düsseldorfer Stile, Materialien und Motive bis ein eklektischer, mal kindlich-märchenhafter mal zynischer-herber Mash-up entsteht. Die Kunst von R.F.ART wird gelebt und findet ihren natürlichen Ausdruck in den Straßen der Großstadt. Er triggert unser Seh-Gedächtnis und bestückt seine Bildwelten mit immer neuen Welten aus der Musik-, Comic- und Filmindustrie, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen.

  • Salvador Ginard

    Salvador Ginard

    Der mallorquinische Künstler Salvador Ginard hat sich auf das klassische Genre der Portraitmalerei spezialisiert und neuinterpretiert. Seine expressiven Gemälde spiegeln das vielfältige Seelenleben menschlicher Persönlichkeit in zahlreichen Zersplitterungen des Antlitzes wider.

  • seiLeise

    seiLeise

    Sein Mondmädchen ist so manch einem bereits in den Straßen zahlreicher Städte begegnet. Es ist ein unaufdringlich feinsinnig anmutendes Paste up, welches sich harmonisch seiner urbanen Umgebung anpasst und doch auffällt – jedoch leise. Der Street Artist seiLeise alias Tim Ossege hat bereits als jugendlicher Sprayer seine Karriere begonnen. Als gelernter Grafiker kehrte er der kommerziellen Werbebranche den Rücken und startete 2010 als Reverse-Graffiti-Künstler in Köln, seiner Heimat, durch. Dieses feinfühlige, sich im Einklang mit dem städtischen Umfeld bewegende Konzept findet sich auch in seinen Stencils und Prints wieder. Die Bildcharaktere des Künstlers treten alleine auf, scheinen geradezu einsam und verloren. Die Reduktion der Bildinhalte auf das Wesentliche ermöglicht jedoch eine persönliche Identifikation. Man ist gemeinsam einsam. Unaufdringlich eindringlich treten seine Werke mit dem Betrachter ins Gespräch.

    SeiLeise lebt und arbeitet in Köln.

  • Strassenmaid

    Strassenmaid

    Die Straßen der Domstadt sind ihre Leinwand: seit 2016 bereichert die Strassenmaid mit ihren herzerwärmenden Sinnsprüchen Kölns urbanes Umfeld. Mit ihren fotorealistschen Stencilportraits als Paste Up oder Sticker gehört sie schon längst zu den Lieblingen der Szene.

  • Thomas Baumgärtel

    Thomas Baumgärtel

    Bananensprayer, Aktionskünstler, klassischer Ateliermaler: Thomas Baumgärtel gehört zu den wohl vielseitigsten Künstlern Deutschlands. Und dank Aufsehen erregender Performances und Werken mit eindeutiger Botschaft auch zu den in deutschen Feuilletons meist diskutierten. Denn von Anbeginn seiner Karriere hat Thomas Baumgärtel Stellung bezogen, Haltung gezeigt und für die Freiheit der Kunst gekämpft. Seit nunmehr vier Jahrzehnten ist seine Spraybanane auf der ganzen Welt anzutreffen und mittlerweile zum internationalen Gütesiegel für Galerien und Museen avanciert. In seinen fortwährenden „Metamorphosen der Spraybanane“ erfährt die gelbe Frucht immer wieder neue Formen und Gestalten.

  • TUK

    TUK

    Die Besonderheit an der Kunst der Kölner Street Artistin TUK ist ihr Einfühlungsvermögen mit dem sie den Ort für ihre liebenswerten, mitunter sozialkritischen Paste ups wählt.

  • Van Ray

    Van Ray

    1984 in Düsseldorf geboren und beeinflusst von der damaligen französischen Pochoir-Bewegung, begann Van Ray bereits Ende der 90er Jahre mit Graffiti. Diese Form der Kunst, in der direkte Kommunikation entsteht, diente ihm zur Vermittlung einer gesellschaftskritisch geprägten Aussage. Es entstanden Stencils, Sticker, Poster und Skulpturen mit pointierten, politischen Statements.

  • xxxhibition

    xxxhibition

    Xxxhibition zählt zu den Pionieren deutscher Street Art. Angefangen als Kölner Graffiti-Sprayer bereichert er bereits seit den 80er Jahren die Straßen der Großstadt.